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Dienstag, 9. August 2011

Über die Vogesen zur Stammtischausfahrt der Stuttgarter Deauviller

Die Strasse unter unseren Räder verhält sich wie der aktuelle Börsenkurs, rauf und runter. Es ist Donnerstag Mittag und wir sind mitten in den schönen  Vogesen. Um 10:00 Uhr sind Daniela und ich in Fehren los gefahren um auf relative direktem Weg nach Cernay am Südfuss der Vogesen zu gelangen. Jetzt geht  der Fahrspass erst richtig los über die Route de Cretes geht es im Kurvenswig auf den Grand Ballon wo wir uns mit einer heissen Schokolade und Kuchen  verpflegen. Über kleine und grosse Strassen, über Hügel, durch malerische Täler entlang von Flussläufen und durch romantische Dörfchen führt uns unser Weg  zu unserem ersten Quartier in Ingwiller. Im Hotel "Aux Comtes de Hagnau" nehmen wir ein Zimmer und lassen uns am Abend im Gartensitzplatz etwas wirklich gutes  servieren, zum abrunden des schönen Tages verwöhnen wir uns noch mit einem Coup.





Ein gutes reichhaltiges Frühstück stimmt uns ein für den kommenden Tag, wenn alles so weiter geht kann ja heute nichts schief laufen! Im gleichen Rhythmus  wie gestern geht es weiter, zumindest bis Wyssembourg hier verlassen wir Frankreich und fahren auf deutschem Boden weiter. Die Strecke von Wyssembourg bis  kurz nach Kandel stellt sich als nicht sonderlich reizvoll heraus. Eine kleine Abwechslung, wenn auch nur kurz, ist da die Überfahrt über den Rhein mit der Fähre  zwischen Leimersheim und Leopoldshafen. Durch das ländliche Kraichgau macht uns das Motorrad fahren wieder mehr Spass und schon bald erreichen wir Maulbronn wo  unser Freunde Kathi und Walter zu Hause sind. Da unsere Freunde am Abend an einem Geburtstag eingeladen sind gehen Daniela und ich auswärts essen. In der  Pizzeria zur Katz im Klosterhof bekommen wir einen guten Salat und eine feine Pizza. Glück gehabt, kaum fertig mit dem essen müssen wir wegen eines  heftigen Gewitters vom Garten in die Gaststätte flüchten. Nach dem sich das Wetter wieder ein wenig beruhigt hat setzten wir uns nochmal in den  Garten um dem Abend ausklingen zu lassen. Leider wird das Vorhaben jäh durch eine Wespe unterbrochen da diese Daniela unterhalb des linken Ohres in die  Wange sticht. So geht Daniela also mit einer dicken Backe zum schlafen, allerdings nicht von zu viel Pizza oder dem guten Dessert sondern wegen einer  blöden Wespe !
Heute gebe ich mein Zepter als Tourguide definitiv ab da für die heutige Tour mit dem Stuttgarter Deauville-Stammtisch Walti und Reinhard die Routen  geplant haben. Die Anfahrt Richtung Treffpunkt beim McDonald in Eppingen lässt schon Freude auf kommen und die rund 65 Kilometer sind schnell ab gespult. Die  Freude beim Wiedersehen der Töfffreunde aus dem Grossraum Stuttgart ist gross und die Vorfreude für die gemeinsame Tour durch den Odenwald ebnen so. Von  nun an ist Reinhard unser Guide, er macht das souverän führt uns über kleine und grosse Strassen und immer wieder kommen wir für kurze Teilstücke in das  schöne Neckartal. Trotz guter Routenwahl von Reinhard will es nicht so richtig gelingen das Fahrspass und Kurvenswing auf kommt, leider werden wir immer  wieder durch andere Verkehrsteilnehmer "ausgebremst"! Als wir unsere sechs Motorräder mit der Fähre über den Neckar befördern staunen wir nicht schlecht  über den Fahrpreis 3 Euro, nein nicht pro Motorrad sondern komplett für die ganze Gruppe ! Nach der Überfahrt mit der Fähre wird gemeinsam entschlossen ein Teil der geplanten Route aus zu lassen und direkt zur Gaststätte „Mühle“ in Oberhöllgrund zu fahren. Der schöne Garten und das Wetter lädt ein um sich im freien zu verweilen. Leider oder zum Glück vertreiben uns die Wespen in die gute Gaststube, kurz nach dem wir hinein gegangen sind beginnt es zu Regen und geht dann in ein ordentlich heftiges Gewitter über. So bleiben wir etwas länger als vorgesehen in der Gaststätte. Leider ist es es jetzt schon wieder Zeit sich von einander zu verabschieden und wir trennen uns. Waltis Befürchtungen das wir die neunzig Kilometer heimfahrt im Regen machen bestätigt sich zum Glück nicht und wir kommen trocken und wohlbehalten in unserem Quartier in Maulbronn an.
Die Rückreise nach Fehren haben wir quer durch den schönen Schwarzwald genommen. Trotz mancher dunkler Wolke kommen wir praktisch ohne einen Tropfen Regen zu Hause an. Aber in den Schwarzwaldhochlagen merkte man kaum das es eigentlich erst Anfangs August ist sonder kommt man sich eher wie im Spätherbst vor mit diesem dichten Nebel und den nicht gerade warmen Temperaturen so um die 10 bis 12 °C. Egal, Glücklich und zufrieden kommen wir in Fehren an, erfüllt von einem tollen verlängertem Weekend mit tollen Freunden. WAS WILL MAN MEHR !


In diesem Sinne nochmal einen RIESEN DANK an Kathi und Walti für ihre Gastfreundschaft und natürlich an die beiden Tourenguids.



Lorenz



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