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Sonntag, 6. Juni 2010

Pässe Abendrunde

Eine tolle "Feierabend-Runde"




Eigentlich stimmt alles, die Tage sind lang, die Temperaturen für den Abend sind mild angesagt und der Mond soll für die Nacht als Scheibe am Himmel stehen. Wer mich kennt weiss das ich die Schweizerpässe zwar landschaftlich und fahrerisch sehr reizvoll finde aber die ganze Hektik und den Wochenendverkehr verabscheue und ich deshalb fast nie dort an zu treffen bin. Für heute Samstag habe ich trotzdem eine Vierpässerundfahrt geplant, wie oben schon erwähnt stimmt alles. So fahren Daniela und ich erst gegen 15:00 Uhr ab in Fehren, nach meinem Zeitplan wollen wir so ca. um 17:00 in Innertkirchen sein wo die eigentliche Passtour dann so richtig losgehen kann.
Als Anfahrtstrecke nehmen wir ab Aarburg die Autobahn via Luzern und dann Richtung Brünig, der Verkehr hält sich in Grenzen und über den Brünig hat es auf der Gegenspur einiges mehr Verkehr als Richtung Passhöhe. Innertkirchen erreichen wir um 17:15, jetzt kann es losgehen.
Als erster Pass steht der Grimsel an, zügig können wir das Haslital Richtung Guttannen hinauf fahren und auch hier zeigt sich das gleiche Bild wie am Brünig, Talwärts hat es ordentlich Verkehr und Richtung Pass können wir fast ungehindert zufahren und das ist ja erst der Anfang unserer "Abendrunde"! Egal ob Kurvenwedeln oder enge Kehren wir werden nicht behindert weder durch Cars, Wohnmobile oder Velofahrer wir können unser Tempo und unsere Linie so fahren wie wir wollen und wie es uns Spass macht. Auch die Murmeltiere scheinen froh zu sein das der Touristenrummel vorbei ist und verweilen ab und zu ganz ungeniert auf der Fahrbahn und werfen uns vorwurfsvolle Blicke hinterher.
Ein, zwei Auto können wir problemlos und ohne Stress überholen und schon bald haben wir die Passhöhe erreicht. Ein Halt auf der Passhöhe ist selbstverständlich und wir geniessen den tollen Ausblick auf die Bergwelt. Auf der Passhöhe ist auch Kantonswechsel angesagt wir verlassen Bern und kommen in das Wallis. Hinunter nach Gletsch hat es etwas mehr Verkehr aber es ist nicht zu vergleichen mit dem was Tagsüber los ist und wir lassen uns den Spass in keiner Art und Weise vergraulen. In Gletsch geht es links weg in das Obergoms, wir bleiben bis Ulrichen auf dieser Strasse. Hier biegen wir links ab, der Nufenen soll unser nächster "Höhepunkt" werden. Mein Plan ist aufgegangen es ist jetzt 18:20 Uhr und wir haben die Strasse für uns alleine kein nennenswerter Gegenverkehr und auf unserer Spur treffen wir als einziger ein Pole der aber problemlos nach hinten gereicht werden kann. So erreichen wir kurz nach halb sieben die Passhöhe und sind froh das wir im dortigen Restaurant noch einen Kaffee bekommen und das WC benützen können. Ansonsten ist tote Hose und unsere Mopeds stehen einsam und alleine auf dem Parkplatz. Nach einer halben Stunde Pause geht unsere fahrt weiter, wir verlassen das Wallis und betreten, respektiv befahren jetzt Tessiner Boden. Waren es am Susten die Murmeltiere die uns beglückten, kann ich es jetzt kaum glauben unmittelbar an der Strasse stehen Steinböcke ich bin so perplex das ich nicht einmal daran denke anzuhalten! Aber ein paar Meter weiter unten verweilt zum Glück noch mal eine Gruppe. Es ist fantastisch, wir halten an stellen unsere Möpis ab und nähern uns der Steinbockgruppe bis auf ca. 30 Meter, erst als uns der "Oberbock" misstrauisch anschaut machen wir halt, wir möchten ja die Hörner des Bocks nicht zu spüren bekommen! Wir verweilen noch ein wenig bevor wir die Nufenenstrasse wieder unter die Räder nehmen. Mit südlich mildem Klima nimmt uns das Val Bedretto in Empfang und wir Empfinden endlich wieder einmal das Gefühl der "Grossen Freiheit" beim Motorrad fahren es stimmt einfach alles. Kurz vor 19:00 Uhr fahren wir in Airolo ein. Hinter uns liegt das Val Bedretto ein liebliches Tal mit einer Strassenführung die wenig Kehren hat und auf der man so richtig Talwärts gleiten kann. Vor uns liegt der krasse Gegensatz die Tremola. Kopfsteinpflaster aneinander gereihte enge Kehren in einem Felsigen kalten Tal. Die Tremola ist für uns immer wieder eine Herausforderung und auch ein Gedanke wert an die Baumeister die dieses imposante Bauwerk in die Alpen "gemeisselt" haben. Auch dieser Abschnitt können wir wieder für uns alleine in Anspruch nehmen, bis auf einen einsamen Radfahrer treffen wir hier um diese Zeit niemanden mehr an. In der Tremola selber hat die Abendsonne keine Chance ihre Strahlen wärmend aus zu senden um so mehr freut es uns das wir auf der Gotthardpasshöhe um kurz nach Acht noch mit Sonnenschein Empfangen werden. Eine Pause in der wir uns mit Reiswaffeln und etwas zu trinken stärken tut gut, natürlich darf das obligatorische Foto nicht vergessen werden. Wir verabschieden uns vom Tessin. Um 20:20 Uhr fahren wir weiter jetzt auf Urnerboden, wenn jetzt nichts mehr schief geht sind wir pünktlich zum Sonnenuntergang der auf 21:23 Uhr angesagt ist, auf dem nächsten Pass, dem Susten. Wie schon fast gewohnt, alleine, fahren wir den Gotthard hinunter nach Hospental und dann weiter nach Andermatt durch die Schöllenenschlucht bis Wassen. Bevor der letzte Pass in Angriff genommen werden kann müssen wir unseren Motorräder etwas gutes tun und sie auftanken. Zu Touristenpreise füllen wir unsere Tanks aber immer noch besser als irgendwo stehen zu bleiben wegen Benzinmangel. In flüssiger Fahrt geht es das Meiental hoch, es ist einfach nur Traumhaft, der vierte Pass den wir praktisch nur für uns haben. Irgendwann schiesst ein Einheimischer mit seinem Fiat 500 Abarth an uns vorbei und reisst uns kurz aus unserer "Traumwelt". Die Berggipfel vor uns beginnen langsam im gelblichen Licht der Abendsonne zu scheinen. Mit jeder Kehre die wir nehmen kommen wir dem Himmel ein wenig näher. Auf der Höhe wartet der Scheiteltunnel des Susten auf uns den wir noch durch fahren müssen bevor wir das letzt mal die Sonne zu sehen kriegen. Leider ist es leicht bewölkt und dunstig, so sind die rötlichen Farben nicht so intensiv wie wir sie uns erhofft haben aber was soll es, es ist allemal schön und eindrücklich mehr verlangen wir ja gar nicht. In der Dämmerung geht es nun Talwärts, wir geniessen es noch einmal so alleine unterwegs zu sein. War es auf dem Susten schon recht kühl merken wir mit jedem Meter talwärts wie es milder wird. Um 21:40 fahren wir kurz vor Innertkirchen beim Landgasthof Tännler auf den Parkplatz. Wir werden dort freundlich Empfangen und bekommen sogar noch etwas aus der warmen Küche. Daniela stärkt sich mit einem Fitnessteller und ich mit einem Rahmschnitzel dank der angenehmen Temperaturen können wir das Mal im Gartensitzplatz zu uns nehmen. Es ist jetzt kurz nach 23:00 Uhr. Die Heimreise führt uns auf der Autobahn am linken Brienzer- und Thunerseeufer entlang Richtung Bern, dem Vollmond sei dank. In Balsthal verlassen wir die Autobahn und nehmen unseren Hauspass in Angriff den Passwang , auch hier sind wir alleine unterwegs aber wen wundert das schon Nachts kurz vor zwei Uhr!! Egal, Daniela und ich sind uns einig das war die beste Pässetour die wir je gemacht haben und sollte und sollte es im 2011 wieder die Konstellation, lange Tage, mildes Klima, Vollmond und Samstag geben wisst ihr wo ihr uns antreffen könnt aber kommt nicht zu zahlreich wir möchten die Passstrassen wieder nur für uns haben.





Samstag, 5. Juni 2010

Durch den Jura auf den Chasseral


Am Samstag machten wir eine Tour durch den Jura auf den Chasseral. Tolles Wetter und verkehrsarme Strassen trugen viel zu einer schönen und tollen Tour bei.
Im schlepp hatten wir neben unseren Freunden Walti und Kathi auch unseren "Löli" Marc der uns das erste mal auf einer Tour begleitet hat







Freitag, 4. Juni 2010

Mit unseren deutschen Freunden im Emmental


Am verlängertem Fronleichnamwochenende besuchten uns Walti und Kathi. Am Freitag machten wir bei schönstem Wetter eine tolle Tour durch das wunderbare Emmental. Natürlich habe ich es auch wieder fertig gebracht das unsere Tour unbefestigte Wege hatte und auch das obligatorische wenden wegen allgemeinem Fahrverbot auf Waldstrassen kam nicht zu kurz. Pascal der uns als "Löli" das erste mal begleitet hat durfte so das ganze Programm kennen lernen aber es machte ihm sichtlich Spass mit uns unterwegs zu sein.
Der Höhepunkt der Tour war aber das wir beim Restaurant Chuderhüsi als "blöde A....löcher" verabschiedet wurden, so schaft man sich Freunde und Gäste!