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Sonntag, 30. Oktober 2011

Besuch des Städtchens Riquewihr (F)


Es ist Ende Oktober, Daniela und ich haben uns für eine Tour durch das Elsass entschlossen. Am Nordfuss der Vogesen fahren wir bei schönstem Wetter und angenehmen Temperaturen nach Riquewihr. Ein wirklich sehenswerter Ort.
Via Breisach geht es nach Deutschland und von dort aus gemütlich auf Überlandstrassen Richtung Heimat. Zu Hause angekommen habe ich tatsächlich schon über 2000km auf meinem "nicht mehr" neuen Motorrad. Einmal mehr staune ich über den niedrigen Verbrauch der kleinen GS, 3.2l und das nicht nur im Bummeltempo.







Sonntag, 23. Oktober 2011

Mehr Nebel oder Nebelmeer ?


Ok, ich bin froh das ich Danielas schimpfen hinter mir nicht höre was zwar auch nicht so schlecht wäre. Mit beschlagenem Visier und in der dicksten Milchsuppe kann ich nur am schwach zu sehenden Scheinwerferlicht aus machen das sie noch hinter mir fährt! Am wettern ist sie vermutlich über mich das ich sie überredet habe mit mir auf Tour zu kommen.
Gestartet sind wir bei Sonnenschein und angenehmen 7°C ! Irgend wo in Delemont im dicksten Nebel mache ich eine Temperaturanzeige aus auf der +3° zu lesen ist, wo bleibt die Sonne !? In Bellelay haben wir sie endlich, die Sonne und wir machen eine kleine Aufwärmpause. Kaum abgefahren fragen wir uns für was wir uns aufgewärmt haben schon tauchen wir wieder in das samtige weiss des Nebels was auch so bleibt bis wir fast auf der Höhe des Chasseral an gelangen.
Hier wird unser Durchhaltevermögen belohnt und aus mehr Nebel wird ein tolles Nebelmeer auf das wir hinunter schauen können, es zieht sich über das ganze Mittelland bis hin zu den Alpen, grandios !
Nach einer heissen Gemüsesuppe (nach der Milchsuppe) laufen wir hoch zur Krete und blicken Richtung Jura und benachbartes Frankreich. Tolle Herbstfarben, Hügel so weit das Auge reicht und vor allem "KEIN NEBEL".
Der Fall ist klar unser Weg zurück führt uns via Maiche und Saint-Hippolyte und am Doubs entlang zurück nach Fehren. Irgend wie waren sie Cool die 250 gefahrenen Kilometer.




Sonntag, 16. Oktober 2011

Goldener Herbst


Kaum zurück aus unserem Traumhaften Toskana Urlaub, leider ohne Mopped, bin ich heute voller Freude auf mein Motorrad gestiegen.
Nach dickstem Nebel hat es dann auf dem Passwang, Mieschegg und dem Brunnersberg doch noch ein paar tolle "Nebelbilder" gegeben.
Auf einem kurzen aber recht steilen Schotterstück konnte ich auch das erste mal die "Offroadtauglichkeit" meiner 650er GS testen, macht einfach nur Spass!



 Nebelmaschine

Lorenz



Samstag, 24. September 2011

Region Doubs, einfach Traumhaft schön !


Wieder einmal mehr zieht es Daniela und mich in die wunderbare Doubsregion. Wer so wie wir kleine wenig befahrene Strassen liebt wird sich hier wohl fühlen. Ein Geheimtipp ist das vallée du cusance (D21). Hier fühle ich mich und mein neues Motorrad so richtig wohl, schmale Strassen, enge Kurven entlang von Felswänden und dichter Wald, man hat wirklich das Gefühl in einer anderen Welt zu sein und es muss jeden Augenblick der Druide aus Asterix auftauchen. Es macht Spass mit der agilen 650er BMW durch die Kurven zu wedeln und ich fühle mich absolut wohl und sicher auf dem Gefährt. Auf der Rückfahrt besuchen wir noch das Chateau Belvoir das hoch oben auf einem Felsvorsprung thront. Die Führung ist auf französisch, so können wir auch gerade noch unsere Kenntnisse aufbessern, sind aber froh ein deutsches Begleitblatt zu haben. Da die Besichtigung des Schlosses etwas länger dauert als geplant müssen wir unsere Rückfahrt etwas abkürzen was aber nicht heisst das sie nicht trotzdem schön und abwechslungsreich ist. Zu Hause angekommen fahren wir noch zum tanken, ich staune nicht schlecht bei meiner BMW gehen unter 10 Liter rein das heisst sie braucht knapp 3.2 l/100km nicht schlecht.




Donnerstag, 22. September 2011

Vogesen, mit Freunden macht es doppelt Spass !


Eigentlich hatte ich am Donnerstag einen Tag Urlaub genommen um mit Daniela und meiner neuen "kleinen" GS eine schöne Tour zu machen. Wie der Zufall so will meldet sich am Dienstag Abend Reinhard, unser deutscher Freund, bei mir, er sei mit Trixi für eine Woche in den Vogesen. Wir entschliessen uns kurzerhand uns am Donnerstag um 10:15 Uhr in Altkirch zu treffen, was auch super geklappt hat. Unsere Tour führt uns auf kleinen Strassen durch die schönen Vogesen. Den Kaffeehalt machen wir bei Hanspeter und Marianne, Freunde von uns, in Romanchamp.
Es macht wirklich Spass mit unseren vier Motorräder unterwegs zu sein, vor allem wenn die "Chemie" so stimmt was Routenwahl und Tempo angeht ! Auf dem Markstein gibt es dann "Chocolate chaud" und Heidelbeerkuchen. Bei schönstem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen sitzen wir fast eine Stunde im Gartenrestaurant bevor es Richtung Grand Ballon weiter geht. Kurz nach dem Grand Ballon führt uns Reinhard noch auf einer schmalen reizvollen Strasse hinunter nach Soultz-Haut-Rhin. Leider geht dieser tolle Tag viel zu schnell vorbei und wir müssen uns schon wieder von einander verabschieden.
Auch wenn der Abschied schwer fällt, wir freuen uns schon auf das nächste Wiedersehen und hoffen das dann Walti und Kathi auch dabei sind und wir uns die Telefonkosten für ein neckisches Telefonat ersparen können.




Donnerstag, 15. September 2011

BMW G 650 GS, die ersten 100km aber sicher nicht die letzten !

Es ist 16:20 Uhr endlich geht es ab nach Courchavon zu Manu-Motos. Mit etwas Schwermut besteige ich meine 1150er GS mit dem Wissen das dass vermutlich unsere letzte gemeinsame Fahrt wird. 
Bei schönstem Wetter geniesse ich die rund einstündige Fahrt durch den schönen Jura bis zu unserem Ziel. In Courchavon angekommen geht es schnell mit der Übernahme der neuen, kleinen,  GS. Nach krurzer, sehr kurzer Instruktion durch Monsieur "Manu", er weiss das ich schon rund 30 Jahre Motorrad fahre und mich auch mit der Technik einigermassen auskenne und erspart mir deshalb das lange warten bis zum Start.
Also Helm auf, ein kurzer druck auf den Startknopf und das Ding blubbert sachte los. Zugegeben der Umstieg von der fast 250kg schweren 1150er auf das "nur" 192kg leichte Bike ist im Moment schon Gewöhnungsbedürftig und ich komme fast in Versuchung Pedale zu suchen da mir das GSlein fast wie ein Fahrrad vorkommt. Die ersten Kurven eiere ich noch ganz schön, versuche eine anständige Linie zu fahren was mir nicht so richtg gelingen will. Die Sitzposition ist sehr weit vorne, ich habe fast das Gefühl ich sitze direkt auf dem Vorderrad ! Durch das kleine Städtchen Porrentruy ist für ein kurzer Moment Stopp an Go Fahrweise angesagt da wird das leichte Gefährt zum Spielzeug ohne Fehl und Tadel. Der Tadel liegt zur Zeit noch auf meiner Seite ich habe den kick noch nicht raus wo zwischen dem 1. und 2. Gang genau der Schaltpunkt liegt und es kracht ganz schön beim hochschalten, so laut das selbst Daniela die hinter mir fährt akustisch ganz gut mit kriegt wenn ich im Getriebe wühle !
Der erste Pass ist angesagt es geht den Col de la Croix hoch. Das Kurven fahren geht schon besser wenn auch immer noch nicht perfekt und der Motor nimmt willig das Gas an, mein Grinsen wird breiter, ich spüre da liegt noch einiges drin.
Inzwischen haben wir ca. 50km zurück gelegt und mit jedem Meter fühl ich mich wohler und vor allem sicherer auf dem Motorrad. 
Der Scheltenpass wird fast schon im gewohnten Tempo angegangen oder bin ich etwa schön zügiger unterwegs als mit der alten GS, egal es macht einfach Spass und ich bin mir sicher der Entscheid zum Umstieg war der richtige. An unserem Hauspass dem Passwang muss ich mich dann selbst ermahnen mit der kleinen nicht zu Übermütig zu werden schliesslich ist ja unsere Bekannschaft noch sehr Jung und beide wissen nicht wie der andere in einer "heiklen" Situation reagiert.
Zu Hause angekommen hat die kleine 100km mehr auf ihrem Jungfräulichen Tacho und ich weiss wieder etwas mehr in meinem Leben, es muss nicht in jedem Fall falsch sein wenn man die Alte gegen eine Junge eintauscht!



Lorenz

Sonntag, 11. September 2011

Aufgestiegen um Abzusteigen !!

Nee nee, keine Angst kein Sturz ! 
Am Samstag aufgestiegen für eine Probefahrt und nun steige ich ab zumindest was der Hubraum betrifft von 1150 ccm auf 650 ccm auf die kleinste GS von BMW. Die Deauville wird in Zahlung gegeben die 1150er geht in Kommission zum Händler und die XJ650 wird per Internet verhöckert.
Geordet wurde sie genau so wie auf dem Bild mit ABS, Heizgriffen, Haupständer, Variokoffer und 12V Dose.
Ausschlaggebend für diesen Schritt war die Schottertour mit der 600er Transalp. Ich hatte auf der Tour mit dem "leichten" Motorrad so viel Spass, nicht nur auf dem Schotter, obwohl sie nur knapp 28PS leistet, das ich denke dass mir die 50PS der kleinen GS für meine Solofahrten ausreichend genug sind.
Wenn alles klappt steht das Ding schon in 1 1/2 Wochen bei mir.



 Ich freu mich auf meine kleine und hoffe das Herbst noch ein paar schöne Tage bringt das ich sie auch noch ein wenig mit unserer schönen Gegend mit vielen kleinen tollen Strassen vertraut machen kann.

Lorenz

Sonntag, 4. September 2011

Schotter Tour in der Grenzregion France Italia


Eine Woche mit meinen Freunden Heinz und Beno auf Schottertour, wild zelten und sich waschen im kalten Bergsee haben diese Woche abgerundet. Ein ausführlicher Bericht ist in arbeit hier vorab mal die gefahrenen Strecken mit ihren Höhepunkten und dem Link zu den Routen auf GPSies und viele viele Bilder.
Die Tour war so gut das ich fast in Versuchung geraten bin eine "Malbero" zu rauchen, ihr wisst schon so wegen der grossen Freiheit und so !


1. Tag, 21.08.2011 (Link zur Route)
461 km
Höhendifferenz: 2.397 Meter (379 Meter bis 2.776 Meter)
Gesamtanstieg: 9.643 Meter
Gesamtabstieg: 7.714 Meter


Ort Pass Stich via
Pratteln/Fehren - Fort de la Turra Martigny Grosser St.Bernard


R Aosta

Gignod>Excenex>Ville sur Sarre>Avise

Morgex Colle San Carlo


La Thuile




Kleiner St. Bernard
Abkürzung: >Villard und D84 > St.Foy

Val d'Isère Col de l'Iseran


Lanslevillard Col du Mont Cenis




Fort de la Turra




2. Tag, 21.08.2011 (Link zur Route)
141 km
Höhendifferenz: 2.042 Meter
(493 Meter bis 2.535 Meter)
Gesamtanstieg: 4.415 Meter
Gesamtabstieg: 4.662 Meter


Ort Pass Stich via
Fort de la Turra - Fort Foens

Fort de la Turra


Col du Mont Cenis


Susa




Col delle Finestre



Colle de Assietta
> Assietta Kammstrasse


Colle di Lauson



Colle Blegier



Colle Bourget



Colle Basset


Oulx

Crosspiste

Salbertrand
Fort Pramand



Fort Foens



3. Tag, 21.08.2011 (Link zur Route)
120 km
Höhendifferenz: 1.979 Meter (1.014 Meter bis 2.993 Meter)
Gesamtanstieg: 4.003 Meter
Gesamtabstieg: 3.811 Meter
 



Ort Pass Stich via
Fort Foens - Passo della Mulatierra

Fort Foens



Monte Jafferau

Salbertrand



Bardonècchia
Colle Sommeiller

Bardonècchia Punta Colomion Passo della Mulattiera (Fort)



4. Tag, 21.08.2011 (Link zur Route)
192 km
Höhendifferenz: 1.769 Meter
(890 Meter bis 2.659 Meter)
Gesamtanstieg: 4.989 Meter
Gesamtabstieg: 5.520 Meter
 


Ort Pass Stich via
Passo della Mulattiera - Fort de Roche la croix

Passo della Mulattiera (Fort)


Punta Colomion


Beaulard



Bardonècchia




Col de l'Echelle


Briancon



L'Argentière

D4

Guillestre

D138, D38

Risoul 1850 Col de Valbelle


Crevoux Col de Parpaillon


La Condamine
Fort de Roche la-Croix Meyronnes



5. Tag, 21.08.2011 (Link zur Route)
259 km
Höhendifferenz: 1.974 Meter
(774 Meter bis 2.748 Meter)
Gesamtanstieg: 7.111 Meter
Gesamtabstieg: 7.240 Meter
 



Ort Pass Stich via
Fort de Roche la-croix - Col de l'Echelle

Fort de Roche la-Croix

Meyronnes Col de Larche


Demonte Col di Valcavera



Colle Bandia
> Maira - Stura - Kammstrasse


Colle Margherina



Colle Cologna
R Passo della Gardetta


Colle de Preit


Marmora



Elva Colle di Sampéyre
Abzw. Varaita - Maira Kammstrasse

Sampéyre Colle dell'Agnello


Château- Queyras Col d'Izoard


Briancon Col de l'Echelle




6. Tag, 21.08.2011 (Link zur Route)
532 km
Höhendifferenz: 2.773 Meter
(0 Meter bis 2.773 Meter)
Gesamtanstieg: 9.429 Meter
Gesamtabstieg: 9.577 Meter



Ort Pass Stich via
6. Tag, 26.08.11 Col de l'Echelle - Pratteln/Fehren
Col de l'Echelle


Bardonècchia



Susa Col du Mont Cenis


Lanslevillard




Col de l'Iseran


Val d'Isère




Kleiner St. Bernard
Abkürzung: >St. Foy D84 und Villard

La Thuile




Colle San Carlo


Morgex

Avise> Ville sur Sarre>Excenex>Gignod


Grosser St.Bernard


Martigny



Samstag, 13. August 2011

Es reicht ! XL600V Spezial


Es reicht !
Keine Angst mir ist nicht der Kragen am platzen. Es reicht mit einer Leistung von 25 kW (35PS) unterwegs zu sein, zumindest auf solche kleinen Strassen und Schotterpfade wie auf dieser tollen Tour durch den Jura.



An Betracht dessen das ich nächste Woche mit zwei Kollegen in der italienischen und französisch Grenzregion auf Endurotour gehe wollte ich im Vorfeld doch noch wissen wie es sich mit der auf 25kW „kastrierten“ Transalp auf unbefestigten Strassen so fahren lässt. Ich muss zugeben ich hatte schon lange nicht mehr so viel Spass wie auf dieser Tour. Ein Grund dazu ist sicher die 175kg „leichte“ Transalp mit ihrem tollen V2-Motor und der andere das es in unserer Region überhaupt noch möglich ist sich auf unbefestigten Pfaden fort zu bewegen und das ganz legal !
Das einzige was etwas besser sein dürfte ist die Sitzbank der Transe aber was soll es, mit vielen Fotohalts und kurzen Pausen kann dieses Manko problemlos eliminiert werden.
In diesem Sinne kann es los gehen das Enduroabenteuer mit Heinz und Beno. Ich freue mich sehr darauf und bin gespannt was mich erwartet und wie mein Fazit nach dieser Woche ausfällt.

Lorenz

Dienstag, 9. August 2011

Über die Vogesen zur Stammtischausfahrt der Stuttgarter Deauviller

Die Strasse unter unseren Räder verhält sich wie der aktuelle Börsenkurs, rauf und runter. Es ist Donnerstag Mittag und wir sind mitten in den schönen  Vogesen. Um 10:00 Uhr sind Daniela und ich in Fehren los gefahren um auf relative direktem Weg nach Cernay am Südfuss der Vogesen zu gelangen. Jetzt geht  der Fahrspass erst richtig los über die Route de Cretes geht es im Kurvenswing auf den Grand Ballon wo wir uns mit einer heissen Schokolade und Kuchen  verpflegen. Über kleine und grosse Strassen, über Hügel, durch malerische Täler entlang von Flussläufen und durch romantische Dörfchen führt uns unser Weg  zu unserem ersten Quartier in Ingwiller. Im Hotel "Aux Comtes de Hagnau" nehmen wir ein Zimmer und lassen uns am Abend im Gartensitzplatz etwas wirklich gutes  servieren, zum abrunden des schönen Tages verwöhnen wir uns noch mit einem Coup.





Ein gutes reichhaltiges Frühstück stimmt uns ein für den kommenden Tag, wenn alles so weiter geht kann ja heute nichts schief laufen! Im gleichen Rhythmus  wie gestern geht es weiter, zumindest bis Wyssembourg hier verlassen wir Frankreich und fahren auf deutschem Boden weiter. Die Strecke von Wyssembourg bis  kurz nach Kandel stellt sich als nicht sonderlich reizvoll heraus. Eine kleine Abwechslung, wenn auch nur kurz, ist da die Überfahrt über den Rhein mit der Fähre  zwischen Leimersheim und Leopoldshafen. Durch das ländliche Kraichgau macht uns das Motorrad fahren wieder mehr Spass und schon bald erreichen wir Maulbronn wo  unser Freunde Kathi und Walter zu Hause sind. Da unsere Freunde am Abend an einem Geburtstag eingeladen sind gehen Daniela und ich auswärts essen. In der  Pizzeria zur Katz im Klosterhof bekommen wir einen guten Salat und eine feine Pizza. Glück gehabt, kaum fertig mit dem essen müssen wir wegen eines  heftigen Gewitters vom Garten in die Gaststätte flüchten. Nach dem sich das Wetter wieder ein wenig beruhigt hat setzten wir uns nochmal in den  Garten um dem Abend ausklingen zu lassen. Leider wird das Vorhaben jäh durch eine Wespe unterbrochen da diese Daniela unterhalb des linken Ohres in die  Wange sticht. So geht Daniela also mit einer dicken Backe zum schlafen, allerdings nicht von zu viel Pizza oder dem guten Dessert sondern wegen einer  blöden Wespe !
Heute gebe ich mein Zepter als Tourguide definitiv ab da für die heutige Tour mit dem Stuttgarter Deauville-Stammtisch Walti und Reinhard die Routen  geplant haben. Die Anfahrt Richtung Treffpunkt beim McDonald in Eppingen lässt schon Freude auf kommen und die rund 65 Kilometer sind schnell ab gespult. Die  Freude beim Wiedersehen der Töfffreunde aus dem Grossraum Stuttgart ist gross und die Vorfreude für die gemeinsame Tour durch den Odenwald ebnen so. Von  nun an ist Reinhard unser Guide, er macht das souverän führt uns über kleine und grosse Strassen und immer wieder kommen wir für kurze Teilstücke in das  schöne Neckartal. Trotz guter Routenwahl von Reinhard will es nicht so richtig gelingen das Fahrspass und Kurvenswing auf kommt, leider werden wir immer  wieder durch andere Verkehrsteilnehmer "ausgebremst"! Als wir unsere sechs Motorräder mit der Fähre über den Neckar befördern staunen wir nicht schlecht  über den Fahrpreis 3 Euro, nein nicht pro Motorrad sondern komplett für die ganze Gruppe ! Nach der Überfahrt mit der Fähre wird gemeinsam entschlossen ein Teil der geplanten Route aus zu lassen und direkt zur Gaststätte „Mühle“ in Oberhöllgrund zu fahren. Der schöne Garten und das Wetter lädt ein um sich im freien zu verweilen. Leider oder zum Glück vertreiben uns die Wespen in die gute Gaststube, kurz nach dem wir hinein gegangen sind beginnt es zu Regen und geht dann in ein ordentlich heftiges Gewitter über. So bleiben wir etwas länger als vorgesehen in der Gaststätte. Leider ist es es jetzt schon wieder Zeit sich von einander zu verabschieden und wir trennen uns. Waltis Befürchtungen das wir die neunzig Kilometer heimfahrt im Regen machen bestätigt sich zum Glück nicht und wir kommen trocken und wohlbehalten in unserem Quartier in Maulbronn an.
Die Rückreise nach Fehren haben wir quer durch den schönen Schwarzwald genommen. Trotz mancher dunkler Wolke kommen wir praktisch ohne einen Tropfen Regen zu Hause an. Aber in den Schwarzwaldhochlagen merkte man kaum das es eigentlich erst Anfangs August ist sonder kommt man sich eher wie im Spätherbst vor mit diesem dichten Nebel und den nicht gerade warmen Temperaturen so um die 10 bis 12 °C. Egal, Glücklich und zufrieden kommen wir in Fehren an, erfüllt von einem tollen verlängertem Weekend mit tollen Freunden. WAS WILL MAN MEHR !


In diesem Sinne nochmal einen RIESEN DANK an Kathi und Walti für ihre Gastfreundschaft und natürlich an die beiden Tourenguids.



Lorenz